Persönlich die Krise meistern

Aktualisiert: 1. Sept 2020

Ein Gastbeitrag von Kerstin Zulechner, Diplom-Psychologin und VISTEM-Implementierungsmanager


Die Corona-Lockerungen machen Hoffnung, die unruhigen Zeiten – insbesondere für die Wirtschaft – sind aber längst noch nicht überstanden. Und so kann die Situation für viele Selbständige, Führungskräfte und Mitarbeiter schnell zu einer persönlichen Krise werden.

Gerade in stürmischen Zeiten ist es wichtig, gut für sich zu sorgen und sich mit seinen Ressourcen zu verankern. Dies ist die Basis für die persönliche Widerstandsfähigkeit, die es ermöglicht, Leadership zu übernehmen – für sich und für andere.


Die Merkmale einer Krise


Eine „Krise” ist eine schwierige Lage oder Situation, eine Zeit der Gefährdung, die aber auch immer einen Wendepunkt enthält, eine Chance, etwas zu verändern und anders zu machen oder zu bewerten als bisher.


Zunächst aber kann z.B. die aktuelle Corona-Krise, insbesondere mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen, bei vielen Menschen Stress auslösen. Stress wird dann ausgelöst, wenn wir etwas als herausfordernd oder bedrohlich einschätzen und gleichzeitig im Moment persönlich wenig Möglichkeiten sehen, die Situation positiv zu verändern oder zu bewältigen.


Wenn unser Körper mit Stress reagiert, werden negative Emotionen wie Angst und Panik aktiv. Gleichzeitig passiert auch physiologisch einiges in unserem Körper wie flache Atmung, Ausschüttung von Adrenali